Auch für das Bouldern gilt: Übung macht den Meister – und nur wer intensiv trainiert, kann sich auch verbessern. Um projektierte Routen erklettern zu können, bedarf es vorab einer gründlichen Schulung. Und warum sollten Sie immer in die Kletterhalle fahren und teuren Eintritt bezahlen, wenn Sie zu Hause den Platz und die Voraussetzungen für den Bau einer Boulderwand haben. Wer es einmal gemacht hat weiß: Eine Boulderwand bauen ist keine komplizierte Angelegenheit. Bei vielen Häusern bietet sich als Raum für die Boulderwand der Dachboden an, da dieser meist über eine in diesem Falle sehr praktische Dachschräge verfügt.
Mobile Kletter- und Boulderwände: die flexible Lösung
Aber auch Kellerräume oder Doppelgaragen mit Spitzboden sind für den Bau einer Boulderwand geradezu prädestiniert. Bevor Sie einen Boulderwand Bausatz, bzw. die nötigen Klettergriffe bestellen, sollten Sie eine Grundsatz-Entscheidung treffen. Bevorzuge ich eine feste oder eine flexible Lösung. Wenn Sie einen Raum alleine zum Bouldern nutzen können, dann lohnt es sich die Klettergriffe an einer fixen Wand zu montieren. Wenn Sie aber die Kletterkonstruktion nach Ihren Kletterübungen wieder aus dem Weg räumen müssen, dann sollten Sie über eine Boulderwand mit variabler Unterkonstruktion nachdenken.
Eine Boulderwand bauen ist nicht schwer – bedarf aber gründlicher Planung
Die Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Aus diesem Grunde sollten Sie vor dem Fixieren der Tritte und Klettergriffe an einer bestehenden Wand unbedingt die Belastbarkeit des Materials überprüfen. So zeichnen sich Ziegel oder dünne Wände nicht gerade durch ihre Tragfähigkeit aus. Die benötigten Schrauben finden nur in Beton oder massivem Holz einen festen Grund. Vorsortierte Griffsets beinhalten Klettergriffe in unterschiedlichen Formen und Griffvarianten – und sind daher für die Boulderwand bestens geeignet. Henkel, Fingerlöcher, Leisten, Sloper sorgen für reichlich Trainingsspaß. Und auch Klettergriffe in unterschiedlichen Materialien sorgen für Abwechslung beim Üben.